Rechtssatz RS0119018
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0119018
Entscheidungsdatum
23.02.2016
Rechtssatz
Die Überprüfung des Entgelts, das ein Mieter für die Nutzung einer dem WGG unterliegenden Wohnung vereinbarungsgemäß zu zahlen hat, muss sich immer auf alle Entgeltbestandteile erstrecken, weil sich nur so die Angemessenheit (Zulässigkeit) des Entgelts in Relation zur Leistung des Vermieters (der GBV) feststellen lässt. Es sind daher auch Einmalzahlungen des Mieters zu veranschlagen. Das gilt insbesondere für "Finanzierungsbeiträge", bei denen es sich ja im Grunde um Mietzinsbestandteile (Mietzinsvorauszahlungen) handelt.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 98/04d
Entscheidungstext OGH 11.05.2004 5 Ob 98/04d
- 1 Ob 53/12v
Entscheidungstext OGH 31.01.2013 1 Ob 53/12v
Vgl
- 4 Ob 17/16b
Entscheidungstext OGH 23.02.2016 4 Ob 17/16b
Auch; Beisatz: Mietzinsvorauszahlungen sind auch im Anwendungsbereich des § 45 MRG zu berücksichtigen. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119018
Zuletzt aktualisiert am
21.04.2016
Dokumentnummer
JJR_20040511_OGH0002_0050OB00098_04D0000_001