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Rechtssatz RS0119034×

Rechtssatz RS0119034

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0119034

Entscheidungsdatum

14.11.2024

Rechtssatz

Im Gegensatz zur eingeschränkten Bindungswirkung des Überweisungsbeschlusses nach Paragraph 230 a, ZPO entfaltet ein über Einrede des Beklagten gefasster Überweisungsbeschluss nach Paragraph 261, Absatz 6, ZPO die Bindungswirkung, dass das Gericht, an das überwiesen wurde, an den Ausspruch des überweisenden Gerichts über dessen Unzuständigkeit gebunden ist. Die Bindung gilt auch bei einer inhaltlich falschen Lösung der Zuständigkeitsfrage.

Entscheidungstexte

  • 5 Nc 13/04p
    Entscheidungstext OGH 11.05.2004 5 Nc 13/04p
  • 6 Nc 6/11a
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Nc 6/11a
    Vgl; Beisatz: Über die sachliche und örtliche Zuständigkeit des Gerichts, an das gemäß § 261 Abs 6 ZPO überwiesen wurde, wird nicht endgültig entschieden. (T1); Beisatz: Das Adressatgericht hat seine unprorogable Unzuständigkeit von Amts wegen wahrzunehmen, wenn weder es selbst noch das überweisende Gericht, sondern ein drittes Gericht ausschließlich zuständig ist. (T2)
  • 8 Ob 2/12w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 2/12w
  • 5 Ob 240/18g
    Entscheidungstext OGH 20.02.2019 5 Ob 240/18g
    Beis wie T2
  • 5 Nc 24/24k
    Entscheidungstext OGH 14.11.2024 5 Nc 24/24k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119034

Im RIS seit

10.06.2004

Zuletzt aktualisiert am

02.01.2025

Dokumentnummer

JJR_20040511_OGH0002_0050NC00013_04P0000_001