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Rechtssatz RS0119207×

Rechtssatz RS0119207

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0119207

Entscheidungsdatum

30.11.2020

Norm

ERVO 1994 §13 Abs3
WGG 1979 idF der WRN 1999 §14 Abs1 Satz2

Rechtssatz

Durch eine Änderung der Berechnungsgrundlage ändert sich das Entgelt entsprechend. Die Fälligkeit hängt jedoch von einer Erfüllung der Informationspflicht und Vorschreibung ab. Damit ist aber auch eine - die Einhaltung der Informationspflicht vorausgesetzt - rückwirkende Einforderung von Erhöhungsbeträgen nach Paragraph 14, Absatz eins, zweiter Satz WGG innerhalb der Verjährungsfrist zulässig. Die mangelnde Fälligkeit einer Vorschreibung kann auch noch im Gerichtsverfahren saniert werden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 307/03p
    Entscheidungstext OGH 15.06.2004 5 Ob 307/03p
  • 5 Ob 196/12b
    Entscheidungstext OGH 06.06.2013 5 Ob 196/12b
    Auch; Beisatz: Keine Entsprechung der Informationspflicht, wenn keine plausible Gegenüberstellung einerseits des Mehrbetrags bei Wiedervermietung und andererseits der Grundlagen, die dazu führen, dass das kostendeckende Entgelt den Höchstbetrag nach § 13 Abs 6 WGG übersteigt, erfolgt. (T1)
  • 5 Ob 92/20w
    Entscheidungstext OGH 30.11.2020 5 Ob 92/20w
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119207

Im RIS seit

15.07.2004

Zuletzt aktualisiert am

11.02.2021

Dokumentnummer

JJR_20040615_OGH0002_0050OB00307_03P0000_001