Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0120390×

Rechtssatz RS0120390

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0120390

Geschäftszahl

7Ob3/05z; 7Ob213/10i

Entscheidungsdatum

09.03.2011

Norm

GehKG 1959 §36
GehKG 2002 §43

Rechtssatz

Die Verrechnungsregelung des Gehaltskassengesetzes ist dahin auszulegen, dass der Verlust von Rezepten nicht zwingend einen Anspruchsverlust des Apothekers beziehungsweise der Gehaltskasse, sondern nur deren (erhöhte) Beweislast über das Bestehen des Anspruchs auf Ersatz auslöst.

Bei unverschuldetem Verlust der Rezepte ist nicht unbedingt eine Rechnungslegung im Sinne des Paragraph 1012, ABGB in Form einer Rezepteinreichung, sondern ein anderer entsprechender Nachweis der betreffenden Leistungen des Apothekers erforderlich.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 3/05z
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 3/05z
    Veröff: SZ 2005/149
  • 7 Ob 213/10i
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 213/10i
    Auch; Beisatz: Der erhöhten Beweislast kann nicht durch die seit 1. 1. 2004 geltenden elektronischen Abrechnung allein entsprochen werden. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120390

Im RIS seit

18.11.2005

Zuletzt aktualisiert am

04.05.2011

Dokumentnummer

JJR_20051019_OGH0002_0070OB00003_05Z0000_001