Rechtssatz RS0120462
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0120462
Entscheidungsdatum
29.11.2005
Rechtssatz
Die ausdrückliche Normierung der Unzulässigkeit unerbetener Telefonanrufe in § 107 TKG 2003 kann nicht dazu führen, den Unterlassungsanspruch der nach § 14 UWG Klageberechtigten von weiteren Voraussetzungen abhängig zu machen. Als Fall sittenwidrigen „Anreißens" begründet unerbetene Telefonwerbung einen (unmittelbaren) Verstoß gegen § 1 UWG.Die ausdrückliche Normierung der Unzulässigkeit unerbetener Telefonanrufe in Paragraph 107, TKG 2003 kann nicht dazu führen, den Unterlassungsanspruch der nach Paragraph 14, UWG Klageberechtigten von weiteren Voraussetzungen abhängig zu machen. Als Fall sittenwidrigen „Anreißens" begründet unerbetene Telefonwerbung einen (unmittelbaren) Verstoß gegen Paragraph eins, UWG.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120462
Dokumentnummer
JJR_20051129_OGH0002_0040OB00192_05X0000_001