Rechtssatz RS0120531
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0120531
Entscheidungsdatum
12.06.2025
Rechtssatz
Die Deliktsqualifikation nach § 156 Abs 2 StGB kommt zur Anwendung, wenn der durch die Höhe der Vermögensverringerung limitierte Gläubigerausfall, das heißt die Summe der Forderungen, soweit sie unbefriedigt geblieben sind, 50.000 Euro übersteigt (WK-StGB - 2 § 156 Rz 31).Die Deliktsqualifikation nach Paragraph 156, Absatz 2, StGB kommt zur Anwendung, wenn der durch die Höhe der Vermögensverringerung limitierte Gläubigerausfall, das heißt die Summe der Forderungen, soweit sie unbefriedigt geblieben sind, 50.000 Euro übersteigt (WK-StGB - 2 Paragraph 156, Rz 31).
Entscheidungstexte
- 15 Os 120/05v
Entscheidungstext OGH 19.01.2006 15 Os 120/05v
- 15 Os 38/08i
Entscheidungstext OGH 26.06.2008 15 Os 38/08i
- 13 Os 31/12a
Entscheidungstext OGH 30.08.2012 13 Os 31/12a
Vgl auch; Beisatz: Die Subsumtion nach § 156 Abs 2 StGB verlangt den auf das Überschreiten der 50.000 Euro‑Grenze gerichteten Tätervorsatz. (T1)
- 15 Os 15/17w
Entscheidungstext OGH 28.06.2017 15 Os 15/17w
Auch
- 14 Os 5/21y
Entscheidungstext OGH 29.06.2021 14 Os 5/21y
Vgl
- 12 Os 47/21k
Entscheidungstext OGH 24.06.2021 12 Os 47/21k
- 11 Os 1/22i
Entscheidungstext OGH 03.05.2022 11 Os 1/22i
Vgl; Beisatz: Zusammenrechnung (§ 29 StGB) von Gläubigerausfällen auf Seiten des Angeklagten selbst und (aus anderen Taten resultierend) der von diesem vertretenen (§ 161 Abs 1 StGB) Gesellschaft. (T2)
- 14 Os 39/25d
Entscheidungstext OGH 12.06.2025 14 Os 39/25d
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120531
Zuletzt aktualisiert am
10.07.2025
Dokumentnummer
JJR_20060119_OGH0002_0150OS00120_05V0000_001