Rechtssatz RS0120876
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0120876
Entscheidungsdatum
24.06.2026
Rechtssatz
In der Einbringung der Schiedsklage durch einen dazu nach § 31 Abs 1 ZPO bevollmächtigten Rechtsanwalt ist eine nachträgliche Genehmigung des Abschlusses einer Schiedsvereinbarung, bei der die Formvorschrift des § 577 Abs 3 ZPO verletzt wurde (Vertretungsmangel), zu erblicken.In der Einbringung der Schiedsklage durch einen dazu nach Paragraph 31, Absatz eins, ZPO bevollmächtigten Rechtsanwalt ist eine nachträgliche Genehmigung des Abschlusses einer Schiedsvereinbarung, bei der die Formvorschrift des Paragraph 577, Absatz 3, ZPO verletzt wurde (Vertretungsmangel), zu erblicken.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 236/05i
Entscheidungstext OGH 26.04.2006 7 Ob 236/05i
- 9 Ob 107/06k
Entscheidungstext OGH 20.12.2006 9 Ob 107/06k
Beisatz: Der Oberste Gerichtshof hat sich im Verfahren 7 Ob 236/05i, in dem einander dieselben Streitteile gegenüber standen, mit der hier zu entscheidenden Rechtsfrage auseinandergesetzt. Nach dieser Entscheidung heilt eine wegen Verletzung der Formvorschrift des § 577 Abs 3 ZPO unwirksame Schiedsvereinbarung, wenn die klagende Partei im betreffenden Schiedsverfahren durch eine speziell bevollmächtigte Person vertreten wird. (T1)
- 7 Ob 208/09b
Entscheidungstext OGH 16.12.2009 7 Ob 208/09b
Auch
- 18 OCg 5/20i
Entscheidungstext OGH 17.02.2021 18 OCg 5/20i
- 1 Ob 70/26i
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.06.2026 1 Ob 70/26i
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120876
Zuletzt aktualisiert am
28.07.2026
Dokumentnummer
JJR_20060426_OGH0002_0070OB00236_05I0000_001