Rechtssatz RS0120982
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0120982
Entscheidungsdatum
17.10.2019
Rechtssatz
Die Vorlage von (Verrechnungs-)Scheckfalsifikaten ist keineswegs absolut untauglich, die Auszahlung bzw Gutschrift der bezüglichen Schecksummen zu bewirken, weil die (gehörige) Prüfung der Deckung bzw der Echtheit der Schecks durch Mitarbeiter der Bank auch unterlassen werden oder es trotz Einhaltung der banküblichen Kontrollmechanismen (versehentlich) zur Überweisung der Scheckvaluta an den Einreicher kommen kann, beispielsweise weil das Konto des Bezogenen die erforderliche Deckung aufweist, der Scheck dem äußeren Anschein nach echt ist und demgemäß eine Rückfrage beim Kontoinhaber unterbleibt.
Entscheidungstexte
- 14 Os 20/06g
Entscheidungstext OGH 11.07.2006 14 Os 20/06g
- 14 Os 147/10i
Entscheidungstext OGH 16.11.2010 14 Os 147/10i
Vgl auch
- 11 Os 35/12z
Entscheidungstext OGH 19.04.2012 11 Os 35/12z
Vgl; Beisatz: Hier: Zum Versuch, von einem gesperrten Konto Gelder zu beheben. (T1)
- 15 Os 104/19m
Entscheidungstext OGH 17.10.2019 15 Os 104/19m
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120982
Zuletzt aktualisiert am
09.12.2019
Dokumentnummer
JJR_20060711_OGH0002_0140OS00020_06G0000_002