Rechtssatz RS0121349
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0121349
Entscheidungsdatum
24.01.2008
Norm
AnerbenG §3
AnerbenG §10
Rechtssatz
Das Recht des berufenen Anerben auf Zuweisung des Erbhofes ist nach herrschender Lehre und Rechtsprechung höchstpersönlich.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 218/06m
Entscheidungstext OGH 09.11.2006 6 Ob 218/06m
- 6 Ob 197/07z
Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 197/07z
Auch; Beisatz: Daraus wird die Unübertragbarkeit des Rechts unter Lebenden, aber auch der Ausschluss seiner Transmission abgeleitet, und zwar auch hinsichtlich des Zeitraums zwischen Zuteilung des Erbhofs im Verlassenschaftsverfahren und Einantwortung. (T1)
- 6 Ob 171/07a
Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 171/07a
Beisatz: Der rechtskräftig zum Anerben bestimmte und nachverstorbene Bruder des Erblassers kann seine Anerbenstellung nicht weitervererben. (T2)
- 6 Ob 212/07f
Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 212/07f
Vgl aber; Beisatz: Die erbliche Nichte als gesetzliche Erbin ihrer ursprünglich als Anerbin in Betracht kommenden Mutter, die sich der Erbschaft entschlagen hat - wobei auch der andere noch lebende Bruder des Erblassers seinen Antrag auf Anerkennung als Anerbe zurückgezogen hat - kann Anerbin sein. (T3); Veröff: SZ 2008/12
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121349
Zuletzt aktualisiert am
10.11.2011
Dokumentnummer
JJR_20061109_OGH0002_0060OB00218_06M0000_001