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Rechtssatz RS0121623

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0121623

Geschäftszahl

1Ob158/06a; 1Ob199/16w

Entscheidungsdatum

23.11.2016

Norm

AHG §1 Abs1 Cd14
Krnt GplG §12
Krnt GplG §18
WRG §38 Abs1

Rechtssatz

Die Gemeinde hat (hier aufgrund Paragraph 12, Absatz eins, Ziffer 2, des Kärntner Gemeindeplanungsgesetzes (K-GplG)) die Pflicht im Flächenwidmungsplan unter anderem Flächen, für die Nutzungsbeschränkungen bestehen (wie etwa Hochwasserabflussgebiete) ersichtlich zu machen. Bereits bei Bestehen von konkreten Anhaltspunkten für eine Hochwassergefährdung trifft sie daher die Verpflichtung, sich Gewissheit über das Vorliegen oder Nichtvorliegen eines Hochwasserabflussgebiets zu verschaffen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 158/06a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2006 1 Ob 158/06a
    Veröff: SZ 2006/175
  • 1 Ob 199/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 199/16w
    Vgl auch; Beisatz: Einem Käufer, der eine Liegenschaft im Vertrauen auf ihre Bebaubarkeit (nach dem Flächenwidmungsplan und die darin festgelegte Widmung Bauland-Wohngebiet) erwarb, ist nach der Judikatur des Obersten Gerichtshofs ein Amtshaftungsanspruch auf Ersatz seiner (Vermögens-)Schäden (etwa frustrierter Aufwendungen bei der Bebauung des Grundstücks) zuzubilligen. (T1)
    Beisatz: Hier: nö ROG 1976. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121623

Im RIS seit

28.12.2006

Zuletzt aktualisiert am

20.01.2017

Dokumentnummer

JJR_20061128_OGH0002_0010OB00158_06A0000_001