Rechtssatz RS0121828
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0121828
Entscheidungsdatum
02.04.2025
Rechtssatz
Ein Schriftsatz, der weder nach § 257 Abs 3 ZPO zulässig ist noch vom Gericht aufgetragen war, ist nach TP 2 RATG zu honorieren.Ein Schriftsatz, der weder nach Paragraph 257, Absatz 3, ZPO zulässig ist noch vom Gericht aufgetragen war, ist nach TP 2 RATG zu honorieren.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 85/06y
Entscheidungstext OGH 27.02.2007 2 Ob 85/06y
- 9 ObA 145/09b
Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 145/09b
- 7 Ob 25/24p
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.03.2024 7 Ob 25/24p
vgl aber; Beisatz: Wenn nach einem Teil der Rechtsprechung ein Schriftsatz, der weder nach § 257 Abs 3 ZPO zulässig noch vom Gericht aufgetragen worden sei, nach TP 2 RATG zu honorieren sei, trifft das jedenfalls nicht auf Schriftsätze zu, die nicht zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig waren. Für einen solchen Schriftsatz besteht kein Ersatzanspruch, auch nicht ein solcher als „sonstiger Schriftsatz“ nach TP 2 RATG. (T1)
Beisatz: Hier: Notwendigkeit iSd Art 6.3. ARB 2003. (T2)
- 5 Ob 52/24v
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 02.04.2025 5 Ob 52/24v
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0121828
Zuletzt aktualisiert am
11.08.2026
Dokumentnummer
JJR_20070227_OGH0002_0020OB00085_06Y0000_001