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Rechtssatz RS0122693×

Rechtssatz RS0122693

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0122693

Entscheidungsdatum

29.08.2023

Rechtssatz

Ansprüche aus nicht ausgeglichenen Zeitguthaben für Arbeitsstunden, die der Arbeitnehmer in den letzten sechs Monaten vor der Ausgleichseröffnung geleistet hat, sind nur dann im Sinne des Paragraph 3 a, Abs1 oder im Sinne des Paragraph 3 a, Absatz 3, erster Satz IESG gesichert, wenn sich das Zeitguthaben im Sicherungszeitraum des Paragraph 3 a, Absatz eins, IESG beziehungsweise bis zum Ende des Monats, in dem die Ausgleichseröffnung erfolgt (Paragraph 3 a, Absatz eins, erster Satz IESG) in eine (fällige) Geldforderung (rück-)umgewandelt hat.

Entscheidungstexte

  • 8 ObS 7/07y
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 ObS 7/07y
  • 8 ObS 4/16w
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 8 ObS 4/16w
  • 8 ObS 5/16t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 8 ObS 5/16t
    Auch
  • 8 ObS 11/17a
    Entscheidungstext OGH 26.01.2018 8 ObS 11/17a
    Auch; Beisatz: Längere Durchrechnungszeiträume iSd § 3a Abs 1 IESG sind nur dann beachtlich, wenn sie im Rahmen von Altersteilzeitregelungen oder auf Grund einer gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Regelung oder einer Betriebsvereinbarung vorgesehen sind. Ein in einem individuellen Arbeitsvertrag enthaltener längerer Durchrechnungszeitraum ist für den Anspruch auf Insolvenz-Entgelt unbeachtlich. (T1)
  • 8 ObA 16/23w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.08.2023 8 ObA 16/23w
    Beisatz: Nicht umgewandelte, sondern naturaliter zu konsumierende Zeitguthaben begründen keine nach dem IESG gesicherte Forderung (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122693

Im RIS seit

10.11.2007

Zuletzt aktualisiert am

27.09.2023

Dokumentnummer

JJR_20071011_OGH0002_008OBS00007_07Y0000_001