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Rechtssatz RS0122935

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0122935

Geschäftszahl

12Os36/07x; 15Os148/11w

Entscheidungsdatum

14.12.2011

Rechtssatz

Vor Beantwortung der Frage, welchen Bedeutungsinhalt die vom Antragsteller mittels Kontradiktion bekämpfte Erklärung aufweist, sind zunächst die (rechtlichen) Kriterien des heranzuziehenden Empfängerhorizonts zu bestimmen, um sodann zu ermitteln, ob die im Antrag genannte Textpassage als selbstständige und damit einer Gegendarstellung gemäß Paragraph 9, Absatz eins, MedienG zugängliche Tatsachenmitteilung anzusehen ist, auf deren Veröffentlichung ein Anspruch besteht.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 36/07x
    Entscheidungstext OGH 23.08.2007 12 Os 36/07x
  • 15 Os 148/11w
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 15 Os 148/11w
    Vgl; Beisatz: Auch Schlüsse, die der Medienkonsument aus einer Behauptung zieht, sind gegendarstellungsfähig. (T1); Beisatz: Der (Bedeutungs-)Inhalt der Erstmitteilung setzt die Grenzen für die Gegendarstellung. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122935

Im RIS seit

22.09.2007

Zuletzt aktualisiert am

25.01.2016

Dokumentnummer

JJR_20070823_OGH0002_0120OS00036_07X0000_001