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Rechtssatz RS0123026

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0123026

Entscheidungsdatum

25.11.2020

Rechtssatz

Ein Umgründungsvorgang muss nicht zwingend zur Verbesserung der Situation der Gläubiger führen. Dies ergibt sich schon aus dem auch im Umwandlungsrecht anwendbaren (Paragraph 5, Absatz 5, in Verbindung mit Paragraph 2, Absatz 3, UmwG) Paragraph 226, AktG, der nach einer (zulässigerweise) durchgeführten Umwandlung den Gläubigern im Fall einer Verschlechterung ihrer Position durch die Umwandlung Sicherstellungsansprüche einräumt. Ginge der Gesetzgeber davon aus, dass die Umwandlung stets zu einer Verbesserung der Situation der Gläubiger führt, wäre dieser Verweis des Paragraph 5, Absatz 5, UmwG überflüssig.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 235/07p
    Entscheidungstext OGH 07.11.2007 6 Ob 235/07p
    Veröff: SZ 2007/175
  • 6 Ob 236/07k
    Entscheidungstext OGH 07.11.2007 6 Ob 236/07k
  • 6 Ob 267/08w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 6 Ob 267/08w
    Vgl; Beisatz: Bei der errichtenden Umwandlung muss die Höhe der übernommenen Kommanditeinlagen (Hafteinlagen) die Höhe des entsprechenden Teils des Stammkapitals erreichen. (T1)
  • 6 Ob 203/20a
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 6 Ob 203/20a
    Beisatz: Hier: Up-stream-Verschmelzung. (T2)
    Anm: Veröff: SZ 2020/102

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0123026

Im RIS seit

07.12.2007

Zuletzt aktualisiert am

05.06.2023

Dokumentnummer

JJR_20071107_OGH0002_0060OB00235_07P0000_001