Rechtssatz RS0123178
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0123178
Entscheidungsdatum
24.08.2022
Rechtssatz
Beim Transkript einer (verbotenen) Tonbandaufnahme handelt es sich um eine schriftliche Aufzeichnung, die im Zivilprozess nach den Regeln des Urkundenbeweises zu behandeln ist. Für seine prozessuale Verwertbarkeit ist eine Interessenabwägung nicht erforderlich.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 172/07m
Entscheidungstext OGH 29.01.2008 1 Ob 172/07m
Veröff: SZ 2008/15
- 3 Ob 16/10i
Entscheidungstext OGH 24.02.2010 3 Ob 16/10i
- 7 Ob 92/10w
Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 92/10w
Auch
- 7 Ob 105/10g
Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 105/10g
Auch
- 4 Ob 160/11z
Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 160/11z
Beisatz: Zum Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch nach § 77 UrhG hinsichtlich Transkripten von während eines vertraulichen Gesprächs heimlich angefertigten Tonbandaufnahmen siehe RS0127498. (T1); Veröff: SZ 2011/151
- 4 Ob 139/17w
Entscheidungstext OGH 21.11.2017 4 Ob 139/17w
- 7 Ob 121/22b
Entscheidungstext OGH 24.08.2022 7 Ob 121/22b
Verwertung eines „Tatvideos“ und daraus hergestellte Standbilder im Provisorialverfahren zulässig. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123178
Zuletzt aktualisiert am
19.10.2022
Dokumentnummer
JJR_20080129_OGH0002_0010OB00172_07M0000_001