Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0123478×

Rechtssatz RS0123478

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0123478

Geschäftszahl

14Os37/08k; 11Os42/12d

Entscheidungsdatum

24.05.2012

Rechtssatz

Der im Rahmen der Strafzumessung als negativ bewertete Umstand, dass der Angeklagte das besondere Vertrauen der ihm die minderjährigen Opfer anvertrauenden Eltern bzw Erziehungsberechtigten auf schändlichste Weise missbraucht hat, ist kein „notwendiges Tatbestandsmerkmal des Paragraph 212, Absatz eins, Ziffer 2, dritter Fall StGB", sodass kein Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot (Paragraph 32, Absatz 2, StGB) vorliegt.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 37/08k
    Entscheidungstext OGH 15.04.2008 14 Os 37/08k
  • 11 Os 42/12d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 11 Os 42/12d
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Die Umstände, dass der Angeklagte das Vertrauen der Kinder (aber auch deren Eltern) erschlichen hat, um sich sodann an ihnen vergehen zu können, sowie dass sexuelle Handlungen durch „kindgerechte Gegenleistungen“, nämlich die daran geknüpfte Gabe von Eis, erwirkt wurden. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123478

Im RIS seit

15.05.2008

Zuletzt aktualisiert am

31.07.2012

Dokumentnummer

JJR_20080415_OGH0002_0140OS00037_08K0000_001