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Rechtssatz RS0123943×

Rechtssatz RS0123943

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0123943

Geschäftszahl

6Ob152/08h; 6Ob78/17i

Entscheidungsdatum

07.07.2017

Rechtssatz

Nach Paragraph 907, Absatz 9, UGB ist Paragraph 141, Absatz eins, Satz 1 UGB auf Altgesellschaften nicht anwendbar. Damit wird gerade jener Regelungstatbestand ausgenommen, der seinem Inhalt nach bereits bisher nach der Rechtsprechung als zulässig erachtet wurde. Satz 2 dieser Bestimmung kann nur im Zusammenhang mit Satz 1 gelesen werden und ist selbstständig nicht anwendbar. Bei Paragraph 142, UGB handelt es sich um eine Ergänzung zu Paragraphen 140, 141, UGB. Damit hängt aber die Anwendbarkeit dieser Bestimmung auf Altgesellschaften zwingend mit der Anwendbarkeit des Paragraph 141, Absatz eins, UGB zusammen. Verneint man die Anwendbarkeit des Paragraph 141, Absatz eins, UGB zur Gänze, muss dies auch für Paragraph 142, UGB gelten.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 152/08h
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 152/08h
    Beisatz: § 907 Abs 9 Satz 2 UGB soll sicher stellen, dass jene Gesellschaften, die im Vertrauen auf die geltende Rechtslage keine besonderen Vereinbarungen zu den das Innenverhältnis der Gesellschaft betreffenden Fragen getroffen haben, nicht von der neuen Gesetzeslage überrascht werden. (T1); Veröff: SZ 2008/103
  • 6 Ob 78/17i
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 78/17i
    Auch; Beisatz: Hier: Kommanditgesellschaft. (T2)

Schlagworte

Personengesellschaft, Ausscheiden Gesellschafter, Übergangsrecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123943

Im RIS seit

06.09.2008

Zuletzt aktualisiert am

23.08.2017

Dokumentnummer

JJR_20080807_OGH0002_0060OB00152_08H0000_001