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Rechtssatz RS0124234×

Rechtssatz RS0124234

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0124234

Entscheidungsdatum

25.02.2025

Norm

ABGB idF des KindNamRÄG 2013 §154 Abs1 Z3 litb
ABGB idF FamErbRÄG 2004 §164 Abs1 Z3 litb
ABGB §154 Abs2

Rechtssatz

Die nachträglich eingetretene Änderung des Kenntnisstands des Antragstellers über die gegen seine Vaterschaft sprechenden Umstände ist anders als in Ehelichkeitsbestreitungsfällen nicht nur für die Auslösung der materiell-rechtlichen Ausschlussfrist für die Antragstellung (früher: Klage) von Bedeutung, sondern tatbestandsmäßige Voraussetzung für die Anwendung des Paragraph 164, Absatz eins, Ziffer 3, Litera b, ABGB in der Fassung FamErbRÄG 2004 vergleiche 2 Ob 571/91).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 182/08s
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 182/08s
  • 7 Ob 85/08p
    Entscheidungstext OGH 30.03.2009 7 Ob 85/08p
  • 1 Ob 7/12d
    Entscheidungstext OGH 23.03.2012 1 Ob 7/12d
  • 5 Ob 129/13a
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 129/13a
  • 3 Ob 52/17v
    Entscheidungstext OGH 10.05.2017 3 Ob 52/17v
    Beisatz: Hier: § 154 Abs 1 Z 3 lit b ABGB idF des KindNamRÄG 2013. (T1)
  • 1 Ob 18/25s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.02.2025 1 Ob 18/25s
    Beisatz wie T1
    Beisatz: Ob die Beurteilung, dass dem vermeintlichen Vater nachträglich (objektiv) gegen seine Vaterschaft sprechende Umstände bekannt wurden, im Einzelfall gerechtfertigt ist, begründet typischerweise keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 62 Abs 1 AußStrG. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124234

Im RIS seit

04.10.2008

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2025

Dokumentnummer

JJR_20080904_OGH0002_0020OB00182_08S0000_001