Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0124366×

Rechtssatz RS0124366

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0124366

Entscheidungsdatum

29.06.2020

Rechtssatz

Eine Vereinbarung, nach der ein Beschäftiger dem Überlasser eine Konventionalstrafe zu zahlen hat, wenn er innerhalb einer gewissen Zeit nach Beendigung des Dienstverhältnisses eines Dienstnehmers zum Überlasser vorher überlassene Arbeitnehmer beschäftigt, ist nach Paragraph 8, Absatz 2, AÜG verboten und damit wegen Gesetzwidrigkeit gemäß Paragraph 879, Absatz eins, ABGB unwirksam.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 225/08g
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 1 Ob 225/08g
  • 9 Ob 19/12b
    Entscheidungstext OGH 30.07.2012 9 Ob 19/12b
    Auch; Beisatz: Dies gilt auch für vergleichbare Vertragsbestimmungen. Auf die Bezeichnung der Zahlung (zB Konventionalstrafe, Reugeld, Ablöse, Provision, Entgelt für Weiterbeschäftigung), die der Überlasser vom Beschäftiger fordert kommt es nicht an. (T1)
  • 8 Ob 41/20t
    Entscheidungstext OGH 29.06.2020 8 Ob 41/20t
    Ähnlich; Beisatz: Hier: „Rekrutierungsaufwand“ für die Beschäftigung eines ehemals überlassenen Arbeitnehmers über einen anderen Arbeitskräfteüberlasser bzw Personalbereitsteller innerhalb der Frist einer ursprünglichen Mindestüberlassungsdauer. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124366

Im RIS seit

25.12.2008

Zuletzt aktualisiert am

21.09.2020

Dokumentnummer

JJR_20081125_OGH0002_0010OB00225_08G0000_001