Rechtssatz RS0124536
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0124536
Entscheidungsdatum
31.05.2023
Rechtssatz
Nimmt eine Nachtragsurkunde, die zwar eine nach § 31 Abs 1 GBG beglaubigte und wirksame Aufsandungserklärung enthält, ausdrücklich Bezug auf die Urkunde über das Titelgeschäft, so muss auch die Urkunde über das Titelgeschäft als Grundbuchsurkunde in einer Form vorgelegt werden, die eine Eintragung zulässt.Nimmt eine Nachtragsurkunde, die zwar eine nach Paragraph 31, Absatz eins, GBG beglaubigte und wirksame Aufsandungserklärung enthält, ausdrücklich Bezug auf die Urkunde über das Titelgeschäft, so muss auch die Urkunde über das Titelgeschäft als Grundbuchsurkunde in einer Form vorgelegt werden, die eine Eintragung zulässt.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 269/08g
Entscheidungstext OGH 09.12.2008 5 Ob 269/08g
Bemerkung: Hier: Mit der Aufsandungserklärung in der Nachtragsurkunde wurde die Zustimmung zur Einverleibung des Bestandrechts „gemäß Punkt VI des Mietvertrags ..." und des Vorkaufsrechts „gemäß Punkt XVII des Mietvertrags ..." erteilt. (T1)
- 5 Ob 13/11i
Entscheidungstext OGH 08.03.2011 5 Ob 13/11i
Beisatz: Hier: Zweifel an der Vertretungsbefugnis in der ursprünglichen Urkunde. (T2)
- 5 Ob 59/20t
Entscheidungstext OGH 04.05.2020 5 Ob 59/20t
- 5 Ob 55/23h
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.05.2023 5 Ob 55/23h
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124536
Zuletzt aktualisiert am
03.08.2023
Dokumentnummer
JJR_20081209_OGH0002_0050OB00269_08G0000_002