Rechtssatz RS0124568
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0124568
Entscheidungsdatum
23.10.2024
Rechtssatz
Die Mitverschuldensregel kann bei ungerechtfertigter vorzeitiger Auflösung nur dort greifen, wo der Erklärungsempfänger ein Verhalten gesetzt hat, das zusätzlich beziehungsweise unabhängig von dem für die vorzeitige Auflösung nicht ausreichenden Verhalten für die Auflösung kausal im Sinne der Verursachung eines Informationsmangels des die Auflösung unberechtigt Erklärenden war. Tatbestände, die sich nicht als taugliche Auflösungsgründe erwiesen haben, müssen für die Beurteilung eines allfälligen Mitverschuldens außer Betracht bleiben.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 136/08b
Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 ObA 136/08b
- 9 ObA 17/10f
Entscheidungstext OGH 24.03.2010 9 ObA 17/10f
Vgl auch; nur: Tatbestände, die sich nicht als taugliche Auflösungsgründe erwiesen haben, müssen für die Beurteilung eines allfälligen Mitverschuldens außer Betracht bleiben. (T1)
- 8 ObA 23/11g
Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 ObA 23/11g
Vgl auch; nur T1
- 8 ObA 47/11m
Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObA 47/11m
Vgl auch; nur T1
- 9 ObA 39/14x
Entscheidungstext OGH 27.05.2014 9 ObA 39/14x
Vgl auch
- 8 ObA 5/24d
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 15.02.2024 8 ObA 5/24d
vgl
- 8 ObA 13/24f
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.04.2024 8 ObA 13/24f
nur T1
- 9 ObA 64/24p
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2024 9 ObA 64/24p
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0124568
Zuletzt aktualisiert am
11.12.2024
Dokumentnummer
JJR_20090224_OGH0002_009OBA00136_08B0000_001