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Rechtssatz RS0124666

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0124666

Geschäftszahl

16Ok4/09; 16Ok7/23z; 16Ok5/24g

Entscheidungsdatum

28.01.2025

Norm

KartG allg

Rechtssatz

Die Geldbußen des österreichischen Kartellrechts verfolgen präventive und repressive Zwecke. Nur eine angemessen hohe Geldbuße kann abschreckende Wirkung erzielen. Die theoretisch optimale Höhe der Geldbuße für einen materiellrechtlichen Wettbewerbsverstoß ist der Betrag des erlangten Gewinns zuzüglich einer Marge, die garantiert, dass die Zuwiderhandlung nicht Folge eines rationalen Kalküls ist.

Entscheidungstexte

  • 16 Ok 4/09
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 16 Ok 4/09
    Beisatz: So bereits 16Ok5/08; 16Ok4/07. (T1)
  • 16 Ok 7/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.05.2024 16 Ok 7/23z
    vgl
  • 16 Ok 5/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.01.2025 16 Ok 5/24g
    vgl; nur: Geldbußen nach dem KartG verfolgen präventive und repressive Zwecke, was eine angemessene Höhe erfordert, weil sonst keine abschreckende Wirkung erzielt wird. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0124666

Im RIS seit

25.03.2009

Zuletzt aktualisiert am

11.02.2025

Dokumentnummer

JJR_20090325_OGH0002_0160OK00004_0900000_001