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Rechtssatz RS0124823

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0124823

Geschäftszahl

3Ob91/09t; 3Ob53/18t

Entscheidungsdatum

21.09.2018

Norm

ZustG §11
ZustG §24
Verordnung (EG) Nr 1393/2007 des Euroäpischen Parlements und des Rates 32007R1393 EuZVO 2007 Art1
B-VG Art8
GeO §53 Abs1

Rechtssatz

Weder Paragraph 11, Absatz eins, ZustG noch die Bestimmungen der EuZVO sind auf reine Inlandszustellungen anwendbar. Die Zustellung einer in Österreich ergangenen Entscheidung in Österreich hat in deutscher Sprache zu erfolgen. Der Empfänger, der sich bei der Behörde einfindet, ist gemäß Paragraph 24, Ziffer eins, ZustG zur Übernahme versandbereiter Schriftstücke verpflichtet. Erfolgte zu Unrecht eine Annahmeverweigerung, ist eine wirksame Zustellung zu diesem Zeitpunkt erfolgt.

Anmerkung

San 339

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 91/09t
    Entscheidungstext OGH 23.06.2009 3 Ob 91/09t
  • 3 Ob 53/18t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 53/18t
    Vgl auch; Beisatz: Daran ist jedenfalls im Fall der Zustellung einer Gerichtsentscheidung nach bereits wirksamer Zustellung des verfahrenseinleitenden Schriftsatzes im Wohnsitzstaat des Empfängers festzuhalten. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0124823

Im RIS seit

23.07.2009

Zuletzt aktualisiert am

07.11.2018

Dokumentnummer

JJR_20090623_OGH0002_0030OB00091_09T0000_001