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Rechtssatz RS0125103×

Rechtssatz RS0125103

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

AUSL EGMR, OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0125103

Geschäftszahl

Bsw24773/94; Bsw39394/98; Bsw58547/00; 6Ob89/14b; Bsw5709/09

Entscheidungsdatum

09.10.2014

Rechtssatz

Die spezielle Bedeutung, die dem Begriff „Nazi" in Österreich beigemessen wird, kann den Eingriff in das Recht auf freie Meinungsäußerung rechtfertigen.

Entscheidungstexte

  • Bsw 24773/94
    Entscheidungstext AUSL EGMR 21.03.2000 Bsw 24773/94
    Bem: Wabl gegen Österreich (T1a)
    Veröff: NL 2000,57
  • Bsw 39394/98
    Entscheidungstext AUSL EGMR 13.11.2003 Bsw 39394/98
    Vgl aber; Beisatz: Der Gebrauch des Ausdrucks „Nazi" rechtfertigt nicht automatisch aufgrund des ihm anhaftenden Stigmas eine Verurteilung wegen übler Nachrede. (T1)
    Veröff: NL 2003,307
  • Bsw 58547/00
    Entscheidungstext AUSL EGMR 27.10.2005 Bsw 58547/00
    Beis wie T1; Veröff: NL 2005,246
  • 6 Ob 89/14b
    Entscheidungstext OGH 09.10.2014 6 Ob 89/14b
    Beisatz: Hier: Verwendung des Hakenkreuzes. (T2)
  • Bsw 5709/09
    Entscheidungstext AUSL EGMR 17.04.2014 Bsw 5709/09
    Vgl aber; Beisatz: Die Bezeichnung eines Vereins als „Neonazi-Organisation“ kann nicht als reine Tatsachenbehauptung angesehen werden. Sie enthält vielmehr Elemente eines Werturteils, das einer Beweisführung nicht voll zugänglich ist. (Brosa gg. Deutschland) (T3)
    Veröff: NL 2014,132

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:AUSL000:2000:RS0125103

Im RIS seit

20.04.2000

Zuletzt aktualisiert am

24.11.2016

Dokumentnummer

JJR_20000321_AUSL000_000BSW24773_9400000_001