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Rechtssatz RS0125342×

Rechtssatz RS0125342

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0125342

Geschäftszahl

8Ob108/09d; 9ObA14/13v

Entscheidungsdatum

24.04.2013

Rechtssatz

Der Terminus der „abgesonderten Verhandlung" im Paragraph 261, Absatz 2, ZPO ist im Zusammenhalt mit Paragraph 189, Absatz 2, ZPO zu beurteilen. Schon um den Parteien klare Vorgaben für ihre Rechtsmittelmöglichkeiten zu geben, ist es erforderlich, dass eine etwaige Absonderung in ausreichend klarer Beschlussform im Sinne des Paragraph 189, ZPO erfolgt. Eine „rein faktische" Einschränkung der Verhandlung auf die Erörterung der Prozesseinrede (hier: Unzuständigkeitseinrede) ohne diesbezügliche Beschlussfassung stellt daher keine Beschränkung der Verhandlung auf die Unzuständigkeitseinrede im Sinne der Paragraphen 189, Absatz 2, in Verbindung mit 261 Absatz 2, ZPO dar, sodass eine abgesonderte Bekämpfung der Entscheidung über die Prozesseinrede in diesem Fall nicht zulässig ist.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 108/09d
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 108/09d
    Bem: Unter Ablehnung der von G. Kodek in Fasching/Konecny² § 261 Rz 26 f vertretenen gegenteiligen Rechtsansicht. (T1)
  • 9 ObA 14/13v
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 14/13v
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125342

Im RIS seit

29.10.2009

Zuletzt aktualisiert am

05.02.2019

Dokumentnummer

JJR_20090929_OGH0002_0080OB00108_09D0000_001