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Rechtssatz RS0125427

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0125427

Entscheidungsdatum

08.10.2024

Rechtssatz

Die Präklusionsbestimmung des Paragraph 12 a, Absatz 2, MRG und die in Paragraph 12 a, Absatz eins, MRG geregelte Anzeigepflicht gelten analog für die „Fünfzehntel-Anhebung" nach Paragraph 46 a, Absatz 2, MRG.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 137/09t
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 137/09t
  • 5 Ob 34/19i
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 34/19i
  • 5 Ob 47/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.05.2024 5 Ob 47/24h
  • 5 Ob 147/24i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 08.10.2024 5 Ob 147/24i
    Beisatz: Grundsätzlich wird die Mietzinsanhebung vom Vermieter dann innerhalb der analog anzuwendenden Präklusivfrist des § 12a Abs 2 MRG begehrt, wenn dies innerhalb von sechs Monaten ab Rechtskraft der Einantwortung an den Universalrechtsnachfolger geschieht. (T1)
    Beisatz: Wird die Anzeige des Todes des bisherigen Hauptmieters bereits vor der Einantwortung erstattet, so ist der Vermieter verpflichtet, ein bedingtes Anhebungsbegehren zu stellen, wenn sich aus der Anzeige eindeutige Hinweise auf einen Tatbestand nach § 46 Abs 2 MRG sowie auf den potentiellen Rechtsnachfolger und dessen Absicht, das Unternehmen im Bestandsobjekt fortzuführen, erkennen lassen. Nur so erlangt der (potentielle) Rechtsnachfolger Kenntnis von (zukünftigen) Hauptmietzinsen, um diese seiner wirtschaftlichen Kalkulation zu Grunde legen zu können. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125427

Im RIS seit

12.11.2009

Zuletzt aktualisiert am

10.12.2024

Dokumentnummer

JJR_20091013_OGH0002_0010OB00137_09T0000_001