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Rechtssatz RS0126041

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0126041

Entscheidungsdatum

25.06.2019

Norm

UVG idF FamRÄG 2009 BGBl I 2009/75 §16 Abs2

Rechtssatz

Begründete Bedenken im Sinn des Paragraph 16, Absatz 2, UVG in der Fassung FamRÄG 2009, BGBl römisch eins 2009/75 liegen - der bisherigen Rechtsprechung zu Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer eins, UVG entsprechend - insbesondere dann nicht vor, wenn die Voraussetzungen für die Anspannung des Unterhaltsschuldners auf einen Unterhalt in Titelhöhe gegeben sind.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 36/10g
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 10 Ob 36/10g
  • 10 Ob 51/10p
    Entscheidungstext OGH 14.09.2010 10 Ob 51/10p
    Auch
  • 10 Ob 67/10s
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 10 Ob 67/10s
    Auch; Veröff: SZ 2010/122
  • 10 Ob 14/12z
    Entscheidungstext OGH 12.04.2012 10 Ob 14/12z
    Auch
  • 10 Ob 33/17a
    Entscheidungstext OGH 13.09.2017 10 Ob 33/17a
    Beisatz: Jedenfalls setzt die Anwendung des Anspannungsgrundsatzes aber voraus, dass ausreichende, beweismäßig erfassbare Fakten für die Einschätzung der Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners vorhanden sind. Sind aktenmäßige Anhaltspunkte für die materielle Unrichtigkeit des bestehenden Unterhaltstitels im Sinn des § 7 Abs 1 Z 1 UVG gegeben, können diese nicht mit Hilfe einer unbegründeten Anwendung des Anspannungsgrundsatzes beseitigt werden. (T1)
  • 10 Ob 23/19h
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 10 Ob 23/19h
    Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126041

Im RIS seit

20.08.2010

Zuletzt aktualisiert am

28.08.2019

Dokumentnummer

JJR_20100622_OGH0002_0100OB00036_10G0000_001