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Rechtssatz RS0126061×

Rechtssatz RS0126061

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0126061

Entscheidungsdatum

30.01.2024

Rechtssatz

Der Zweck der Geldwäschevorschriften des BWG, insbesondere auch des Paragraph 41, leg cit, liegt in der Heranziehung der Finanzinstitute zur Unterstützung der Aufsichts- und Strafbehörden bei der Bekämpfung von Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung und demnach in der Verfolgung von Allgemeininteressen. Diese Bestimmungen sind aber keine Schutznormen zugunsten einzelner Geschädigter aus der Geldwäsche vorangegangenen Vor(straf)taten.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 145/09w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 8 Ob 145/09w
    Unter Bezugnahme auf die BGH-Judikatur und die Literatur. (T1); Veröff: SZ 2010/57
  • 3 Ob 154/12m
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 154/12m
    Auch
  • 6 Ob 108/13w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2014 6 Ob 108/13w
    Auch; Beisatz: §§ 22 ff BWG stellen kein Schutzgesetz zugunsten des Kreditinstituts dar. (T2)
  • 8 Ob 66/16p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2016 8 Ob 66/16p
    Auch; Beisatz: Hier: § 31 Abs 1 zweiter Satz BWG. (T3); Veröff: SZ 2016/128
  • 1 Ob 201/16i
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 201/16i
    Vgl
  • 8 Ob 104/20g
    Entscheidungstext OGH 23.02.2021 8 Ob 104/20g
    Vgl; Beisatz: Hier. Der Verbotszweck des § 7 Abs 11 FM-GwG verhält sich „neutral“ zur Frage, ob der anonyme Mietvertrag über ein Schließfach teilweise – eben ohne Beibehaltung der Anonymität – aufrecht bleibt. (T4)
  • 9 Ob 78/21t
    Entscheidungstext OGH 17.02.2022 9 Ob 78/21t
    Vgl; Beisatz: Hier: Prüfung der Schlüssigkeit der Klage hinsichtlich §§ 5 ff FM-GwG. (T5)
  • 1 Ob 160/23w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 30.01.2024 1 Ob 160/23w
    vgl; Beisatz: Hier: zu § 8b Abs 3 RAO. Die Klägerin behauptet eine erst nach ihrer Überweisung stattgefundene Veruntreuung des Geldes. (T6)
    Beisatz: Geldwäschebestimmungen wie § 8b Abs 3 RAO aF zielen ganz allgemein nicht darauf ab, das Überweisen von Mitteln zu verhindern, die später allenfalls veruntreut werden. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126061

Im RIS seit

26.08.2010

Zuletzt aktualisiert am

28.02.2024

Dokumentnummer

JJR_20100519_OGH0002_0080OB00145_09W0000_001