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Rechtssatz RS0126075

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0126075

Geschäftszahl

5Ob33/10d

Entscheidungsdatum

25.03.2010

Norm

GBG idF GB-Nov 2008 §27 Abs2
GBG idF GB-Nov 2008 §27 Abs3
GBG §93
GBG idF AktRÄG 2009 §137 Abs4

Rechtssatz

Das Gesetz ordnet keine Rückwirkung des mit dem AktRÄG 2009 an Paragraph 137, Absatz 4, GBG angeführten dritten Satzes an. Wenn das Gesuch vor Inkrafttreten dieser Änderung bei Gericht eingebracht wurde, genügt bei zweiseitig verbindlichen Rechtsgeschäften die Unterfertigung nur einer der Vertragserklärungen vor dem 1. 1. 2009 allein nicht, um die Übereinstimmung der Urkunde mit den Erfordernissen nach Paragraph 27, Absatz 2, GBG in der Fassung vor der GB-Novelle 2008 (nach denen die Angabe der Firmenbuchnummer nicht zwingend ist) für die Verbücherung ausreichen zu lassen. In einem solchen Fall ist auf die zeitlich letzte, die Willenseinigung dokumentierende Unterschrift der Vertragsparteien abzustellen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 33/10d
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 5 Ob 33/10d

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126075

Im RIS seit

01.09.2010

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2010

Dokumentnummer

JJR_20100325_OGH0002_0050OB00033_10D0000_001