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Rechtssatz RS0126109

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0126109

Entscheidungsdatum

13.02.2024

Rechtssatz

Die in Paragraph 4, Absatz 6, BPGG aufgezählten Verhaltensstörungen müssen im Ergebnis (und nicht jede einzelne für sich) eine „schwere Verhaltensstörung“ zur Folge haben.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 99/10x
    Entscheidungstext OGH 27.07.2010 10 ObS 99/10x
    Veröff: SZ 2010/89
  • 10 ObS 37/19t
    Entscheidungstext OGH 07.05.2019 10 ObS 37/19t
    Beisatz: Bei dem Erschwerniszuschlag geht es nicht um eine Graduierung der Schwere der jeweiligen Behinderung im Sinn einer diagnosebezogenen Betrachtungsweise, sondern um die Berücksichtigung des Mehraufwands, der aus dieser Behinderung erfließenden pflegeerschwerenden Faktoren. Wesentlich für die Berücksichtigung des Erschwernisfaktors sind die Auswirkungen der pflegeerschwerenden Faktoren in der Pflege. (T1)
  • 10 ObS 141/23t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.02.2024 10 ObS 141/23t
    vgl; Beisatz: Hier: Keine Erhöhung des Pflegegeldes mangels konkrete Auswirkungen auf die Pflege (beginnender demenzieller Abbau und Depression) (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126109

Im RIS seit

09.09.2010

Zuletzt aktualisiert am

20.03.2024

Dokumentnummer

JJR_20100727_OGH0002_010OBS00099_10X0000_001