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Rechtssatz RS0126226×

Rechtssatz RS0126226

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0126226

Geschäftszahl

9ObA81/10t; 9ObA52/23x

Entscheidungsdatum

27.09.2023

Rechtssatz

Wird der Arbeitnehmer aus Gründen, die auf Seiten des Dienstgebers liegen, an der Arbeitsleistung gehindert, ist in der Zeit der Verhinderung in anderen Dienstverhältnissen tatsächlich verdientes Entgelt ungeachtet der Motive für den „Annahmeverzug“ des Dienstgebers anzurechnen. Dies findet nur dann nicht statt, wenn der Einwand des Dienstgebers rechtsmissbräuchlich erhoben wird.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 81/10t
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 81/10t
    Veröff: SZ 2010/116
  • 9 ObA 52/23x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.09.2023 9 ObA 52/23x
    Beisatz: Die Anrechnungsverpflichtung nach § 1155 ABGB zweiter Halbsatz ist somit auch bei (selbst grundloser) Dienstfreistellung des Dienstnehmers zu bejahen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126226

Im RIS seit

10.11.2010

Zuletzt aktualisiert am

18.01.2024

Dokumentnummer

JJR_20100929_OGH0002_009OBA00081_10T0000_001