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Rechtssatz RS0126279

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0126279

Geschäftszahl

2Ob101/10g; 7Ob36/11m

Entscheidungsdatum

30.03.2011

Norm

ABGB idF SWRÄG 2006 §281 Abs4
AußStrG 2005 §128

Rechtssatz

Unter den „Vorschriften für das Verfahren zur Bestellung eines Sachwalters“ sind insbesondere die Paragraphen 117 bis 127 AußStrG zu verstehen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 101/10g
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 101/10g
  • 7 Ob 36/11m
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 36/11m
    Beisatz: Die pflegschaftsgerichtliche Genehmigung der Klage (vgl § 275 Abs 2 ABGB) gilt bei unverändertem Streitgegenstand für das Verfahren bis zu dessen rechtskräftiger Beendigung, also insbesondere auch für das Rechtsmittelverfahren, weil nur dies als sinnvolle Verfahrenseinheit aufgefasst werden kann und Unklarheiten über den Eintritt der Rechtskraft eine Entscheidung vermeidet. (T1); Beisatz: Durch einen ausdrücklichen mündlichen Auftrag des Pflegschaftsgerichts kann die Sachwalterschaft nicht erweitert werden. Auch die Bestimmungen der §§ 21 Abs 1, 275 Abs 1 und 281 Abs 4 ABGB ändern daran nichts. (T2); Veröff: SZ 2011/42

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126279

Im RIS seit

13.12.2010

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2013

Dokumentnummer

JJR_20100824_OGH0002_0020OB00101_10G0000_001