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Rechtssatz RS0126341×

Rechtssatz RS0126341

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0126341

Geschäftszahl

15Os45/10x (15Os46/10v, 15Os47/10s, 15Os48/10p); 15Os15/11m (15Os16/11h, 15Os17/11f)

Entscheidungsdatum

16.03.2011

Rechtssatz

Die Durchführung einer mündlichen Verhandlung über die Höhe des Kostenersatzanspruchs des Antragsgegners für das Einschaltungsentgelt einer zu Unrecht erwirkten Veröffentlichung ordnet das Gesetz nicht an. Der analogen Anwendung des Paragraph 41, Absatz 5, vierter Satz MedienG auf den Fall des Paragraph 17, Absatz 5, zweiter Satz MedienG steht das Fehlen einer planwidrigen Lücke entgegen.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 45/10x
    Entscheidungstext OGH 15.09.2010 15 Os 45/10x
    Beisatz: Hier: Verletzung des § 17 Abs 5 zweiter Satz MedienG durch die Ansicht, die Durchführung einer mündlichen Verhandlung sei grundsätzlich erforderlich. (T1)
  • 15 Os 15/11m
    Entscheidungstext OGH 16.03.2011 15 Os 15/11m
    Auch; Beisatz: Hier: § 39 Abs 1 MedienG. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126341

Im RIS seit

12.01.2011

Zuletzt aktualisiert am

22.01.2016

Dokumentnummer

JJR_20100915_OGH0002_0150OS00045_10X0000_001