Rechtssatz RS0127162
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0127162
Entscheidungsdatum
20.09.2013
Rechtssatz
Zwischen § 89 GBG und § 82a GBG besteht eine Übereinstimmung insofern, als beide Bestimmungen dazu dienen sollen, dem Antragsteller die Beseitigung bestimmter Mängel (der Beilagen) seines Grundbuchgesuchs zu ermöglichen. Er ist daher folgerichtig „eine Art von Verbesserungsauftrag“ (Ausnahme vom Zwischenerledigungsverbot gemäß § 95 GBG).Zwischen Paragraph 89, GBG und Paragraph 82 a, GBG besteht eine Übereinstimmung insofern, als beide Bestimmungen dazu dienen sollen, dem Antragsteller die Beseitigung bestimmter Mängel (der Beilagen) seines Grundbuchgesuchs zu ermöglichen. Er ist daher folgerichtig „eine Art von Verbesserungsauftrag“ (Ausnahme vom Zwischenerledigungsverbot gemäß Paragraph 95, GBG).
Entscheidungstexte
- 5 Ob 38/11s
Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 38/11s
- 5 Ob 162/13d
Entscheidungstext OGH 20.09.2013 5 Ob 162/13d
Vgl; Beisatz: § 82a Abs 1 bis 3 GBG, worin es um die Beseitigung von Formgebrechen von Anträgen geht, die die ordnungsgemäße Behandlung zu hindern geeignet sind, richtet sich ausschließlich an das Grundbuchsgericht erster Instanz. Das Rekursgericht kann und darf daher kein Verbesserungsverfahren hinsichtlich des verfahrenseinleitenden Antrags mehr durchführen. (T1)
Schlagworte
Grundbuchverfahren, Verbesserung, Mangel, Urkunde
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127162
Zuletzt aktualisiert am
07.11.2013
Dokumentnummer
JJR_20110825_OGH0002_0050OB00038_11S0000_002