Rechtssatz RS0127362
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0127362
Entscheidungsdatum
25.02.2025
Norm
BThOG §12 Abs3
StellenbesetzungsG §2
Rechtssatz
Der potentielle Bewerber um eine Stelle hat kein subjektives Recht auf Einhaltung allfälliger Ausschreibungspflichten.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 120/11i
Entscheidungstext OGH 30.11.2011 7 Ob 120/11i
- 1 Ob 218/14m
Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 218/14m
Vgl; Beisatz: Ungeachtet des Umstands, dass das StellenbesetzungsG keinen subjektiven Anspruch auf Einstellung vermittelt und es jedenfalls öffentlichen Interessen (Transparenz bei der Stellenbesetzung im staatsnahen Unternehmensbereich) dient, schützt das StellenbesetzungsG auch die Interessen von Bewerbern, um diese ua vor unsachlichen Besetzungsentscheidungen zu bewahren. Der Schutzzweck der Norm kann damit einen Schadenersatzanspruch zugunsten des bestqualifizierten Bewerbers auslösen, wenn die Stelle aus unsachlichen Gründen mit einem anderen Kandidaten besetzt wurde. (T1); Veröff: SZ 2014/134
- 9 ObA 107/20f
Entscheidungstext OGH 27.01.2021 9 ObA 107/20f
Beisatz wie T1
Beisatz: Hier: Körperschaft öffentlichen Rechts und Stellenbesetzung. (T2)
Anm: Veröff: SZ 2021/7
- 4 Ob 49/24w
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.02.2025 4 Ob 49/24w
vgl; nur T1
Beisatz: Vgl aber: Haftungsbegründend kann nicht nur die Rechtswidrigkeit des Ernennungsergebnisses, sondern auch die des Ernennungsvorgangs sein. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127362
Zuletzt aktualisiert am
17.04.2025
Dokumentnummer
JJR_20111130_OGH0002_0070OB00120_11I0000_001