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Rechtssatz RS0127555

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0127555

Geschäftszahl

3Ob215/11f; 3Ob247/13i

Entscheidungsdatum

19.02.2014

Rechtssatz

Das Fehlen eines Beschlusses des Konkursgerichts nach Paragraph 197, Absatz 2, KO ist ein Exekutionshindernis. Wenn der Exekutionstitel aus der Zeit nach Konkurseröffnung und sogar nach Konkursaufhebung stammt, kann der Verpflichtete gemäß Paragraph 197, Absatz 3, KO die Einstellung des Exekutionsverfahrens beantragen und zwar erfolgreich mit einem Einstellungsgesuch vergleiche Paragraph 40, EO), wenn er die Konkursgläubigereigenschaft des betreibenden Gläubigers behauptet und urkundlich nachweisen kann oder der betreibende Gläubiger diese nicht bestreitet (siehe Paragraph 7, Absatz 2, Satz 2 EO). Dann ist das Exekutionsverfahren aus dem formellen Grund des Fehlens einer vorläufigen Entscheidung des Konkursgerichts nach Paragraph 197, Absatz 2, KO einzustellen. Hängt die Entscheidung von strittigen Tatumständen ab, ist über die Frage der Vollstreckbarkeit (Paragraph 36, EO) im Rechtsweg zu entscheiden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 215/11f
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 215/11f
    Veröff: SZ 2011/150
  • 3 Ob 247/13i
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 247/13i
    Beisatz: Dies gilt auch für die Beurteilung nach § 156 Abs 6 KO (jetzt § 156 Abs 4 IO). (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127555

Im RIS seit

02.03.2012

Zuletzt aktualisiert am

24.04.2014

Dokumentnummer

JJR_20111214_OGH0002_0030OB00215_11F0000_001