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Rechtssatz RS0128306×

Rechtssatz RS0128306

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0128306

Geschäftszahl

3Ob121/12h; 3Ob3/18i

Entscheidungsdatum

25.04.2018

Rechtssatz

Es muss also die Prämisse eines gerichtlichen Verteilungsverfahrens nicht mehr unbestritten sein oder aufgrund eines Urteils feststehen, dass die den Erlag verursachende und im Exekutionsverfahren überwiesene Forderung tatsächlich zum Vermögen des Verpflichteten gehört. Die Frage, wer Gläubiger der gepfändeten Forderung ist, muss Gegenstand des Verteilungsverfahrens nach Paragraph 307, Absatz 2, EO sein. Daher sind - neben dem Verpflichteten - auch alle nach der Aktenlage als Gläubiger in Frage kommende Personen zur von Amts wegen anzuberaumenden (Paragraph 285, Absatz 3, EO) Verteilungstagsatzung zu laden; die Aktenlage bildet in diesem Verfahrensstadium vor allem der Erlagsantrag.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 121/12h
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 3 Ob 121/12h
    Veröff: SZ 2012/102
  • 3 Ob 3/18i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 3 Ob 3/18i
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128306

Im RIS seit

07.01.2013

Zuletzt aktualisiert am

07.06.2018

Dokumentnummer

JJR_20121017_OGH0002_0030OB00121_12H0000_002