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Rechtssatz RS0128851

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0128851

Entscheidungsdatum

29.04.2025

Rechtssatz

Erkrankungen während des Verbrauchs von Zeitausgleich für Überstunden haben keine Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis. Die Zeit des Krankenstands kann daher zur Abdeckung des Überstundenguthabens herangezogen werden.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 11/13b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2013 9 ObA 11/13b
    Bemerkung: Mit ausführlicher Darstellung der Lehre. (T1); Veröff: SZ 2013/55
  • 9 ObA 10/18p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 9 ObA 10/18p
    Auch; Beisatz: Hier: Krankenstand während vom Dienstgeber im Rahmen der Dienstplangestaltung nach § 76 NÖ LBG bzw § 36 Abs 1 NÖ LVBG iVm § 71 DPL 1972 einseitig angeordneten Zeitausgleichs. (T2)
  • 8 ObA 97/21d
    Entscheidungstext OGH 25.01.2022 8 ObA 97/21d
    Vgl; Beisatz: Hier: Nicht der Unfall des Klägers in der Freistellungsphase bewirkte den Entfall der Arbeitsleistung, sondern die mangelnde Verpflichtung des Klägers zur Arbeitsleistung. (T3)
    Beisatz: Der Dienstnehmer kann nur in jenen Zeiten durch Krankheit oder Unfall an der Leistung seiner Arbeit verhindert sein, in denen eine Arbeitspflicht des Dienstnehmers besteht. (T4)
    Beisatz: Schon aufgrund des in § 61 Abs 17 GehG statuierte Verbot bestand in der Freistellungsphase keine Arbeitspflicht. (T5)
  • 9 ObA 17/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.04.2025 9 ObA 17/25b
    Beisatz wie T4
    Beisatz: Es besteht kein Rücktrittsrecht des Arbeitnehmers von einer Zeitausgleichsvereinbarung im Fall der Erkrankung während des Zeitausgleichs. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0128851

Im RIS seit

23.07.2013

Zuletzt aktualisiert am

03.06.2025

Dokumentnummer

JJR_20130529_OGH0002_009OBA00011_13B0000_001