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Rechtssatz RS0128898

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0128898

Geschäftszahl

2Ob251/12v; 4Ob110/14a

Entscheidungsdatum

17.09.2014

Rechtssatz

Bei einer unbestimmten Erbeinsetzung von Personen, die gleichzeitig als Testamentszeugen dienen sollen, kann mangels Unabhängigkeit der Anteile von einander und selbstständiger Bestandskraft der einzelnen Erbeinsetzung ohne Auswirkung auf die übrigen Erben nicht davon ausgegangen werden, dass hier drei „von den gedachten Personen“ verschiedene Zeugen iSd Paragraph 594, letzter Satz ABGB vorhanden sind.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 251/12v
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 251/12v
    Veröff: SZ 2013/44
  • 4 Ob 110/14a
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 4 Ob 110/14a
    Vgl auch; Beisatz: Die Mutter des Erblassers ist daher als Vorerbin keine fähige Zeugin (§ 594 ABGB) in Rücksicht auf die Zuwendung an die Nacherben. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0128898

Im RIS seit

14.08.2013

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2015

Dokumentnummer

JJR_20130425_OGH0002_0020OB00251_12V0000_006