Rechtssatz RS0129526
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0129526
Entscheidungsdatum
22.12.2020
Rechtssatz
a) § 27 Abs 6 ZaDiG beeinträchtigt keine Grundrechte des Zahlungsempfängers, insbesondere nicht sein Eigentumsrecht und sein Recht auf Berufsfreiheit. a) Paragraph 27, Absatz 6, ZaDiG beeinträchtigt keine Grundrechte des Zahlungsempfängers, insbesondere nicht sein Eigentumsrecht und sein Recht auf Berufsfreiheit.
b) § 27 Abs 6 ZaDiG kommt als gesetzliches Verbot zum Tragen und nicht nur als Obliegenheit.b) Paragraph 27, Absatz 6, ZaDiG kommt als gesetzliches Verbot zum Tragen und nicht nur als Obliegenheit.
Entscheidungstexte
- 10 Ob 27/14i
Entscheidungstext OGH 17.06.2014 10 Ob 27/14i
- 4 Ob 169/17g
Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 169/17g
Auch; Beisatz: § 27 Abs 6 ZaDiG widerspricht auch nicht der durch Art 19 iVm Art 4 RL 201/83/EU (Verbraucherrechterichtlinie) angestrebten Vollharmonisierung. (T1)
- 4 Ob 153/20h
Entscheidungstext OGH 22.12.2020 4 Ob 153/20h
Vgl; Beiastz: § 56 Abs 3 ZaDiG 2018 entspricht im Wesentlichen § 27 Abs 6 ZaDiG aF. Die Judikatur des Obersten Gerichtshofs zur Vorgängerbestimmung ist weiterhin maßgeblich. (T2)
Beisatz: Die Bestimmung normiert ein generelles Verbot von Aufschlägen. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129526
Zuletzt aktualisiert am
25.02.2021
Dokumentnummer
JJR_20140617_OGH0002_0100OB00027_14I0000_002