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Rechtssatz RS0129855×

Rechtssatz RS0129855

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0129855

Entscheidungsdatum

28.07.2026

Rechtssatz

Räumt das Gesetz einem Beamten Befugnis ein und verpflichtet es ihn zu einem bestimmten Handeln, schreibt es also vor, in welcher Weise der Beamte diese Befugnis (aktiv) auszuüben hat, kann ein tatbildlicher (also vorsätzlicher) Fehlgebrauch gerade auch in der Nichterfüllung dieser Handlungspflichten liegen.

Entscheidungstexte

  • 17 Os 47/14m
    Entscheidungstext OGH 21.01.2015 17 Os 47/14m
  • 17 Os 23/15h
    Entscheidungstext OGH 14.12.2015 17 Os 23/15h
    Beisatz: Gleichwertigkeit der Unterlassung iSd § 2 StGB ist dann keine Voraussetzung der Strafbarkeit nach § 302 Abs 1 StGB. (T1)
  • 17 Os 36/15w
    Entscheidungstext OGH 03.10.2016 17 Os 36/15w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zu unterlassener Abfuhr durch Hoheitsakt eingehobener Gebühren. (T2)
  • 17 Os 14/16m
    Entscheidungstext OGH 06.12.2016 17 Os 14/16m
    Auch
  • 17 Os 2/18z
    Entscheidungstext OGH 25.06.2018 17 Os 2/18z
    Auch
  • 17 Os 9/18d
    Entscheidungstext OGH 03.08.2018 17 Os 9/18d
    Auch
  • 14 Os 137/18f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 14 Os 137/18f
    Auch
  • 14 Os 19/21g
    Entscheidungstext OGH 29.06.2021 14 Os 19/21g
    Vgl
  • 14 Os 150/21x
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 14 Os 150/21x
    Vgl; Beisatz: Ein durch Unterlassen begangener Befugnismissbrauch setzt die Nichterfüllung einer Handlungspflicht voraus, die sich nur aus der konkreten Zuständigkeit des Beamten ergeben kann. (T3)
  • 14 Os 102/25v
    Entscheidungstext OGH 09.12.2025 14 Os 102/25v
    vgl
  • 14 Os 141/25d
    Entscheidungstext OGH 28.07.2026 14 Os 141/25d
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0129855

Im RIS seit

25.02.2015

Zuletzt aktualisiert am

11.09.2026

Dokumentnummer

JJR_20150121_OGH0002_0170OS00047_14M0000_001