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Rechtssatz RS0130052

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0130052

Geschäftszahl

11Os48/15s; 11Os106/15w (11Os107/15t; 11Os110/15h; 11Os121/15a); 11Os129/24s; 11Os147/24p

Entscheidungsdatum

07.01.2025

Rechtssatz

Nach österreichischem Recht besteht keine Fernwirkung von Beweisverwertungsverboten in der Hinsicht, dass Beweismittel, die auf Grund unverwertbaren Beweismaterials aufgefunden wurden, ihrerseits aus diesem Grund jedenfalls unverwertbar wären.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 48/15s
    Entscheidungstext OGH 13.05.2015 11 Os 48/15s
  • 11 Os 106/15w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2016 11 Os 106/15w
    Vgl auch; Beisatz: Ob ein Beweiserhebungsverbot mit einem entsprechenden Beweisverwertungsverbot, maW dem Verbot der Verwertung des Beweisergebnisses im Urteil einhergeht, ergibt sich vielmehr aus der Eigenart des jeweiligen Beweisverbots. Die Unverwertbarkeit eines Beweismittels ist generell kein Derivat der Urteilsanfechtbarkeit, insbesondere nicht der Z 2. Die Anfechtbarkeit des Urteils ist vielmehr von der Verbotswidrigkeit einer Beweiserhebung oder ‑verwertung zu unterscheiden. (T1)
  • 11 Os 129/24s
    Entscheidungstext OGH 13.11.2024 11 Os 129/24s
    vgl
  • 11 Os 147/24p
    Entscheidungstext OGH 07.01.2025 11 Os 147/24p
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130052

Im RIS seit

22.06.2015

Zuletzt aktualisiert am

18.02.2025

Dokumentnummer

JJR_20150513_OGH0002_0110OS00048_15S0000_001