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Rechtssatz RS0130159

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0130159

Geschäftszahl

1Ob91/15m

Entscheidungsdatum

21.05.2015

Rechtssatz

Ein zum Verfahrenssachwalter nach Paragraph 119, AußStrG bestellter Rechtsanwalt hat (ausgenommen für einen allfälligen Revisionsrekurs an den Obersten Gerichtshof im Bestellungsverfahren, für den absolute Anwaltspflicht ‑ Paragraph 6, Absatz 2, AußStrG ‑ besteht) grundsätzlich keinen Entgeltanspruch für seine Leistungen nach Paragraph 276, Absatz 2, ABGB auf Basis des RATG bzw der AHK. Daher steht auch einem Rechtsanwalt, der vom Betroffenen nicht rechtswirksam als gewählter Vertreter beauftragt und bevollmächtigt wurde, ein Anspruch auf Honorar für seine Tätigkeit im Sachwalterbestellungsverfahren nicht zu.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 91/15m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 91/15m

Schlagworte

Entlohnung, Rechtsanwaltstarifgesetz (RATG), Allgemeine Honorar‑Kriterien (AHK)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130159

Im RIS seit

20.08.2015

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2015

Dokumentnummer

JJR_20150521_OGH0002_0010OB00091_15M0000_001