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Rechtssatz RS0130187

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0130187

Geschäftszahl

5Ob82/15t; 5Ob111/18m

Entscheidungsdatum

28.08.2018

Rechtssatz

Die Beurteilung des Rekursgerichts, das Erstgericht sei nicht zur Einleitung eines Verbesserungsverfahrens verpflichtet gewesen, stellt keine in dritter Instanz unbekämpfbare Verneinung eines erstinstanzlichen Verfahrensmangels dar. Die erst im Rekurs vorgelegte fehlende Bewilligungsurkunde kann im Sinn des Paragraph 82 a, Absatz 5, GBG noch in dritter Instanz berücksichtigt werden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 82/15t
    Entscheidungstext OGH 19.06.2015 5 Ob 82/15t
  • 5 Ob 111/18m
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 111/18m
    vgl aber; Beisatz: Eine Abkehr von der ständigen Judikatur zur Unanfechtbarkeit der Verneinung eines Verfahrensmangels erster Instanz durch das Rekursgericht auch im Grundbuchsverfahren ist der Entscheidung 5 Ob 82/15t, die einen speziellen Sachverhalt betraf, nicht zu entnehmen. (T1)
    Beisatz: Hier: Im erstinstanzlichen Grundbuchsverfahren unterbliebener Verbesserungsauftrag nach § 82a GBG. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130187

Im RIS seit

01.09.2015

Zuletzt aktualisiert am

03.05.2023

Dokumentnummer

JJR_20150619_OGH0002_0050OB00082_15T0000_001