Rechtssatz RS0130539
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0130539
Entscheidungsdatum
21.11.2022
Rechtssatz
Der bloße Verstoß gegen die Pflicht, die Gesamtbelastung im Kreditvertrag gemäß § 33 Abs 2 Z 1 lit a BWG idF BGBl I 2000/33 anzugeben, zieht keine Nichtigkeit, auch nicht in Form einer (Teil‑)Nichtigkeit nach § 879 Abs 1 ABGB nach sich, sondern irrtums‑ und schadenersatzrechtliche Konsequenzen.Der bloße Verstoß gegen die Pflicht, die Gesamtbelastung im Kreditvertrag gemäß Paragraph 33, Absatz 2, Ziffer eins, Litera a, BWG in der Fassung BGBl I 2000/33 anzugeben, zieht keine Nichtigkeit, auch nicht in Form einer (Teil‑)Nichtigkeit nach Paragraph 879, Absatz eins, ABGB nach sich, sondern irrtums‑ und schadenersatzrechtliche Konsequenzen.
Anmerkung
Gesamtkreditbelastung, Darlehensvertrag
Entscheidungstexte
- 1 Ob 163/15z
Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 163/15z
Beisatz: Die einschlägigen Bestimmungen über Verbrauchern gewährte (Fremdwährungs-) Kredite des VKrG waren auf den Sachverhalt noch nicht anwendbar (§ 29 VKrG). (T1)
Bem: Mit ausführlicher Darstellung der (früheren) Rechtslage und Lehre zu den Sanktionen des Abschlusses von Verbraucherkreditverträgen, die nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben enthalten. (T2); Veröff: SZ 2015/128
- 4 Ob 71/22b
Entscheidungstext OGH 22.04.2022 4 Ob 71/22b
Vgl; Beisatz: Hier: Zur Frage, ob mit der Angabe einer Gesamtbelastung im Kreditvertrag die Zahlungspflicht des Verbrauchers bei einem Fremdwährungskredit begrenzt wird. (T3)
- 8 Ob 81/22b
Entscheidungstext OGH 21.11.2022 8 Ob 81/22b
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130539
Zuletzt aktualisiert am
06.02.2023
Dokumentnummer
JJR_20151124_OGH0002_0010OB00163_15Z0000_001