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Rechtssatz RS0130929

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0130929

Geschäftszahl

13Os105/15p (13Os106/15k); 13Os5/17k; 13Os88/23z

Entscheidungsdatum

24.01.2024

Norm

FinStrG §5 Abs1
FinStrG §5 Abs2
StGB §12
StGB §62
StGB §67 Abs2

Rechtssatz

Eine Inlandstat begeht auch, wer im Inland zu einer im Ausland verübten, mit Strafe bedrohten Handlung beiträgt (Paragraph 67, Absatz 2, StGB). Damit allein ist inländische Gerichtsbarkeit und die Anwendbarkeit der österreichischen Strafgesetze begründet (Paragraph 62, StGB). Auf dieser Grundlage ist der im Inland handelnde Beitragstäter auch dann für seine Tat verantwortlich, wenn die im Ausland begangene Tat des unmittelbaren Täters nach dem Recht des betreffenden Staates gar nicht strafbar ist. Es genügt, dass der unmittelbare Täter eine dem österreichischen Strafgesetz entsprechende Ausführungshandlung setzt.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 105/15p
    Entscheidungstext OGH 06.09.2016 13 Os 105/15p
  • 13 Os 5/17k
    Entscheidungstext OGH 06.09.2017 13 Os 5/17k
    Auch; Beisatz: Dies gilt nach § 5 Abs 1 und Abs 2 erster Satz FinStrG auch im Finanzstrafverfahren. (T1)
  • 13 Os 88/23z
    Entscheidungstext OGH 24.01.2024 13 Os 88/23z
    vgl; Beisatz wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2016:RS0130929

Im RIS seit

10.10.2016

Zuletzt aktualisiert am

16.02.2024

Dokumentnummer

JJR_20160906_OGH0002_0130OS00105_15P0000_003