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Rechtssatz RS0132158×

Rechtssatz RS0132158

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0132158

Geschäftszahl

17Os10/18a; 14Os35/19g (14Os46/19z); 15Os37/22p

Entscheidungsdatum

27.07.2022

Rechtssatz

Die (wahrheitswidrige) Behauptung, jemand sei verschuldet und deshalb allenfalls weniger kreditwürdig, stellt per se keine Verletzung an der Ehre dar. Ebenso wenig reicht dies (ohne Hinzutreten konkreter weiterer Umstände) – selbst unter Anlegung des deliktsspezifisch weiten Vermögensbegriffs – als Sachverhaltsgrundlage für die Annahme einer Beeinträchtigung des Rechtsguts Vermögen aus.

Entscheidungstexte

  • 17 Os 10/18a
    Entscheidungstext OGH 25.06.2018 17 Os 10/18a
  • 14 Os 35/19g
    Entscheidungstext OGH 09.04.2019 14 Os 35/19g
    Vgl; Beisatz: Hier: Androhung der Erstattung von Anzeigen beim US‑amerikanischen Internal Revenue Service (IRS), der Veranlassung strafrechtlicher Schritte oder der mutwilligen Geltendmachung von Schadenersatzforderungen. (T1)
  • 15 Os 37/22p
    Entscheidungstext OGH 27.07.2022 15 Os 37/22p
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132158

Im RIS seit

11.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

07.11.2022

Dokumentnummer

JJR_20180625_OGH0002_0170OS00010_18A0000_001