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Rechtssatz RS0132337×

Rechtssatz RS0132337

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0132337

Entscheidungsdatum

02.02.2022

Rechtssatz

Die Eigenschaft einer Urkunde als (bloße) Beilage eines Notariatsakts ergibt sich nicht schon daraus, dass die Beteiligten sie als solche bezeichnen. Vielmehr muss eine Urkunde, der erst der Inhalt des Geschäfts zu entnehmen ist, nach Paragraph 68, Absatz eins, Litera e und f NO zum Bestandteil des Notariatsakts gemacht und als solcher verlesen werden, auch wenn sie als „Beilage“ bezeichnet wird.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 13/18b
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 2 Ob 13/18b
    Veröff: SZ 2018/87
  • 6 Ob 20/20i
    Entscheidungstext OGH 25.03.2020 6 Ob 20/20i
    Vgl; Beisatz: Wurde der Notariatsakt den Parteien nicht vorgelesen, so ist er ebenso wie im Fall des § 66 NO ungültig. (T1)
  • 6 Ob 122/21s
    Entscheidungstext OGH 02.02.2022 6 Ob 122/21s
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132337

Im RIS seit

10.01.2019

Zuletzt aktualisiert am

03.05.2022

Dokumentnummer

JJR_20181030_OGH0002_0020OB00013_18B0000_002