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Rechtssatz RS0132372

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0132372

Geschäftszahl

3Ob153/18y; 18OCg3/25b

Entscheidungsdatum

30.01.2026

Norm

NYÜ ArtV Abs1 lita

Rechtssatz

Wenn das Schiedsgericht im Rahmen seiner Kompetenz-Kompetenz entschieden hat, dass eine gültige Schiedsvereinbarung vorliegt, ist das staatliche Gericht daran nicht gebunden. Es kann sowohl die Rechtsfrage als auch die zugrunde liegenden Tatsachen neu beurteilen. Soweit der Schiedsspruch Ausführungen zu Bejahung einer Schiedsvereinbarung enthält, kommt dem im Anerkennungsverfahren nur Beweiswirkung zu.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 153/18y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 3 Ob 153/18y
    Veröff: SZ 2018/105
  • 18 OCg 3/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 30.01.2026 18 OCg 3/25b
    Beisatz: Jede falsche Entscheidung des Schiedsgerichts, nicht bloß eine "offensichtliche" oder "unvertretbare" Fehlbeurteilung ist aufzugreifen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132372

Im RIS seit

12.02.2019

Zuletzt aktualisiert am

05.02.2026

Dokumentnummer

JJR_20181219_OGH0002_0030OB00153_18Y0000_006