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Rechtssatz RS0133331×

Rechtssatz RS0133331

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0133331

Geschäftszahl

4Ob149/20w; 4Ob185/20i

Entscheidungsdatum

26.11.2020

Rechtssatz

Paragraph 59 b, Absatz 2, UrhG schafft – bei Vorliegen der inhaltlichen Voraussetzungen (insbesondere Verstoß gegen Treu und Glauben) – einen Anspruch auf Erteilung der Bewilligung (Lizenz) durch den berechtigten Rundfunkunternehmer zu angemessenen Bedingungen. Eine vertragliche (Zwangs‑)Lizenz muss grundsätzlich geltend gemacht und durchgesetzt werden. Wird eine Weitersendung bereits vorgenommen, muss zumindest der unstrittige Teil der Lizenzgebühr gezahlt oder sichergestellt werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 149/20w
    Entscheidungstext OGH 22.09.2020 4 Ob 149/20w
  • 4 Ob 185/20i
    Entscheidungstext OGH 26.11.2020 4 Ob 185/20i
    Beisatz: Die Bestimmung der angemessenen Lizenzgebühren (bzw des strittigen Teils) würde den Rahmen des Provisorialverfahrens sprengen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2020:RS0133331

Im RIS seit

16.12.2020

Zuletzt aktualisiert am

08.02.2021

Dokumentnummer

JJR_20200922_OGH0002_0040OB00149_20W0000_003